Weihnachtskarten und Umschläge auf einem Tisch, eine Hand greift danach
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Weihnachtsgrüße kurz und persönlich: 30 Formulierungen

Auf einer Weihnachtskarte ist wenig Platz, und meistens merkt man das erst, wenn man schon angefangen hat zu schreiben. Was dann fehlt, ist nicht der gute Wille, sondern ein Satz, der in zwei Zeilen alles sagt.

Hier stehen dreißig davon, sortiert nach den Menschen, für die sie gedacht sind. Sie sind bewusst kurz gehalten: für die Karte, die noch heute in den Briefkasten soll, und für die Zeile unter dem gedruckten Motiv.

Was schreibt man als kurzen Weihnachtsgruß?

Einen Wunsch und einen Grund. Der Wunsch gilt den Feiertagen, der Grund gilt der Person: warum gerade sie diese Karte bekommt. Beides zusammen passt in zwei Zeilen und wirkt persönlicher als drei Sätze, die nur den Kalender beschreiben. Wer keinen Grund nennen kann, hat meist trotzdem einen und muss ihn nur benennen.

30 Formulierungen für kurze Weihnachtsgrüße

Für die Familie

  1. Frohe Weihnachten. Es ist gut, euch zu haben, an den lauten Tagen und an den stillen.
  2. Ich wünsche euch ruhige Tage und einen Abend, an dem niemand auf die Uhr sieht.
  3. Danke für dieses Jahr und dafür, dass ihr da wart, oft ohne dass ich fragen musste.
  4. Frohe Weihnachten, ihr Lieben. Ich freue mich auf jede Stunde, die wir uns nehmen.
  5. Auf einen Abend mit euch freue ich mich mehr als auf jedes Geschenk.
  6. Ein friedliches Fest für euch. Was in diesem Jahr schwer war, darf über die Feiertage ruhen.

Für die beste Freundin

  1. Frohe Weihnachten, du. Danke, dass du dieses Jahr so oft zugehört hast.
  2. Ich hoffe, du kommst zur Ruhe. Du hast es dir mehr verdient, als du denkst.
  3. Ohne dich wäre dieses Jahr deutlich länger gewesen.
  4. Schöne Feiertage. Und wenn sie nicht schön werden, ruf mich an.
  5. Auf all die Abende, die noch kommen. Frohe Weihnachten.
  6. Du bist einer der Gründe, warum ich dieses Jahr gern zurückblicke.

Für den beruflichen Kreis

  1. Danke für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr. Erholsame Feiertage für Sie.
  2. Schöne Feiertage und einen ruhigen Start ins neue Jahr.
  3. Ich habe die Zusammenarbeit als sehr angenehm empfunden und wollte das einmal sagen.
  4. Alles Gute für die Feiertage, Ihnen und den Menschen, mit denen Sie sie verbringen.
  5. Danke für die Geduld an den Tagen, an denen sie nötig war.
  6. Auf ein gutes neues Jahr, mit weniger Hektik als diesem.

Wenn das Jahr schwer war

  1. Ich denke an dich, gerade in diesen Tagen.
  2. Dieses Jahr hat dir viel abverlangt. Ich wünsche dir Tage, die nichts von dir wollen.
  3. Du musst dich zu Weihnachten nicht freuen. Du darfst einfach durchkommen.
  4. Ich weiß, dass jemand fehlt. Ich denke auch an ihn.
  5. Wenn die Tage zu still werden, melde dich. Zu jeder Uhrzeit.
  6. Ein Jahr geht zu Ende, und du bist noch da. Das ist mehr, als es klingt.

Wenn wirklich nur eine Zeile Platz hat

  1. Frohe Weihnachten, und danke für dieses Jahr.
  2. Ruhige Tage für dich.
  3. Ich denk an dich. Frohe Weihnachten.
  4. Auf ein gutes neues Jahr, mit dir darin.
  5. Schön, dass es dich gibt. Frohe Weihnachten.
  6. Alles Liebe, heute und im nächsten Jahr.

Wie kurz ist zu kurz?

Zu kurz ist ein Gruß erst, wenn er nichts über die Person sagt, an die er geht. „Frohe Weihnachten“ allein ist keine Nachricht, sondern eine Höflichkeit, und das spürt jeder, der die Karte aufmacht. Vier zusätzliche Wörter genügen meistens, um daraus etwas zu machen, das gemeint ist.

Was macht einen kurzen Gruß persönlich?

Ein Detail, das nur zwischen zwei Menschen gilt. Der Sonntag im Juni, das lange Telefonat im März, der Umzug, bei dem jemand geholfen hat. Solche Sätze wirken nicht, weil sie schön formuliert sind, sondern weil niemand sonst sie schreiben könnte. Wer eine Erinnerung nennt, braucht keine Adjektive mehr.

Handschrift oder gedruckt?

Handschrift, auch wenn sie nicht schön ist. Eine gedruckte Karte mit handgeschriebener Zeile darunter wirkt persönlicher als eine vollständig gestaltete ohne. Wer viele Karten schreibt, kann den Wunsch drucken lassen und den Grund von Hand ergänzen. Dieser eine Satz macht den Unterschied zwischen einer Sendung und einer Nachricht.

Zählt eine Nachricht auch als Weihnachtsgruß?

Sie zählt, und sie erreicht Menschen, die man sonst gar nicht erreicht hätte. Nur hält sie kürzer. Eine Nachricht wird gelesen und weggewischt, eine Karte steht bis Januar auf der Kommode. Wer beides kann, schickt die Nachricht am 24. und die Karte in der Woche davor, damit sie ankommt, wenn noch Ruhe ist.

Es gibt eine Ausnahme, bei der die Nachricht die bessere Wahl ist: wenn jemandem gerade sehr viel fehlt. Dann ist schnell wichtiger als schön. Die Karte kann im Januar folgen, wenn alle anderen längst wieder mit ihrem Alltag beschäftigt sind und die Stille am größten ist.

Karten, auf denen diese Grüße Platz haben

Kurze Grüße brauchen Karten, die den Text nicht schon selbst erledigt haben. Diese lassen Raum:

Wer mehr Platz hat und den ganzen Text sucht, findet vierzig längere Bausteine in Was schreibt man in eine Weihnachtskarte?. Wann die Karten spätestens raus müssen, steht in Wann verschickt man Weihnachtskarten?, und für den beruflichen Kreis gibt es Weihnachtskarten für Kolleginnen.

Karten, auf denen der kurze Gruß Platz hat: