Eine Schachtel mit 24 Karten, auf jeder ein Satz wie „Du bist wundervoll“. Das klingt nach etwas, das man verschenkt und dann im Regal vergisst. Dabei gehören Affirmationskarten zu den wenigen Dingen, die erst durch den Gebrauch schön werden.
Was sind Affirmationskarten?
Affirmationskarten sind kleine Karten mit je einem bestärkenden Satz, der in der Gegenwart steht: „Du bist authentisch“, „Du bist selbstbewusst“. Man liest sie laut, am besten jeden Tag dieselbe, bis der Satz nicht mehr fremd klingt. Sie ersetzen kein Gespräch und keine Therapie. Sie erinnern an etwas, das man über sich selbst zu leicht vergisst.
Warum ein gesagter Satz mehr wiegt als ein gedachter
Wir sprechen den ganzen Tag mit uns selbst, und meistens nicht freundlich. „Das schaffe ich nie.“ „Die anderen können das besser.“ Diese Sätze haben wir so oft gehört, von anderen und von uns, dass sie sich wie Tatsachen anfühlen. Eine Affirmation ist der Versuch, einen anderen Satz genauso oft zu hören.
Deshalb gehört sie ausgesprochen und nicht nur gelesen. Ein gelesener Satz bleibt Information. Ein gesagter Satz hat eine Stimme, und die Stimme ist die eigene. Das fühlt sich die ersten Male ungewohnt an, und genau dieses Unbehagen zeigt, dass der Satz noch nicht geglaubt wird. Er ist nur noch nicht fertig.
15 Wege, Affirmationskarten zu benutzen
Du brauchst nicht alle davon. Zwei, die zu deinem Tag passen, sind mehr wert als fünfzehn, die du dir vornimmst.
Für dich allein
- Eine Karte am Morgen, laut gelesen, bevor du auf das Telefon schaust. Zehn Sekunden, mehr nicht. Der Satz ist dann das Erste, was du an diesem Tag über dich hörst.
- Dieselbe Karte eine Woche lang. Wechseln ist verlockend, aber ein Satz braucht Wiederholung, bis er nicht mehr fremd klingt. Erst wenn du ihn ohne Zögern sagen kannst, kommt die nächste.
- Vor dem Spiegel, wie es die Anleitung im Set vorschlägt. Sich selbst dabei in die Augen zu sehen ist der schwerste Weg und deshalb der wirksamste. Wer das nicht mag, liest die Karte im Sitzen, und auch das zählt.
- Am Arbeitsplatz, an den Bildschirmrand geklemmt. Nicht zum Lesen, sondern zum Erinnern. Der Blick fällt darauf, und der Satz ist wieder da, mitten in einem Tag, der ihn braucht.
- Im Portemonnaie, für den Moment im Wartezimmer oder in der Bahn. Eine Karte, die man zufällig wiederfindet, wirkt anders als eine, die man sucht.
Für einen Menschen, den du magst
- Als Karte verschickt. Auf der Rückseite ist Platz für ein paar Zeilen. Schreib, warum genau dieser Satz zu diesem Menschen gehört. Das ist der Teil, der aufgehoben wird.
- Auf den Frühstückstisch gelegt, ohne Kommentar. Für die Tochter vor der Klassenarbeit, für den Partner vor dem schweren Gespräch. Manchmal ist ein Satz leichter zu lesen als zu hören.
- In die Brotdose, in den Koffer, in die Jackentasche. Der Fund unterwegs ist das Geschenk, nicht die Karte.
- Ins Bücherregal gelehnt, im Gästezimmer oder im Flur. Ein Satz, der Besuch begrüßt, sagt mehr über ein Zuhause als jede Dekoration.
- Nach einem Streit. Nicht als Entschuldigung, die gehört ausgesprochen. Aber als Zeichen, dass du den anderen immer noch so siehst.
Für die Tage, an denen es schwer ist
- Wenn du einen Satz gerade nicht glauben kannst, lies ihn trotzdem. Und sag danach leise dazu: „Noch nicht.“ Das ist ehrlich, und es lässt die Tür offen.
- Auf dem Nachttisch, wenn jemand krank ist, im Krankenhaus oder zu Hause. Eine Karte dort wird öfter gelesen als ein langer Brief, und sie fragt nichts.
- Als Adventskalender, eine Karte für jeden Tag im Dezember. Das Set hat genau 24, und der Dezember ist der Monat, in dem alle etwas von einem wollen. Wie das geht, steht in unserem Beitrag Adventskalender füllen ohne Süßigkeiten.
- Zu zweit, jede zieht eine Karte für die andere. Nicht für sich selbst, nur für die andere. Der Satz, den eine Freundin für dich aussucht, sagt dir, wie sie dich sieht, und das ist oft mehr, als du dir selbst zugestehst.
- Am Ende des Tages, statt der Frage, was alles nicht geklappt hat. Eine Karte, ein Satz, dann das Licht aus.
Wirken Affirmationen wirklich?
Ja, unter einer Bedingung: Der Satz muss glaubwürdig sein. Eine Affirmation, die zu weit von dem entfernt ist, was jemand über sich denkt, kann das Gegenteil bewirken, weil der Widerspruch lauter ist als der Satz. „Du bist wundervoll“ funktioniert, weil auf der Karte der Zusatz steht: „Niemand anderes kann so sein wie du.“ Das ist keine Behauptung mehr, sondern eine Beobachtung. Wie man eigene Sätze so baut, dass man sie glauben kann, steht in Affirmationen richtig formulieren: die drei häufigsten Fehler.
Wie oft sollte man Affirmationskarten benutzen?
Täglich, kurz, und lieber dieselbe Karte mehrere Tage als jeden Tag eine neue. Nicht das Ritual entscheidet, sondern die Wiederholung. Wer nach drei Wochen merkt, dass ein Satz nicht mehr fremd klingt, hat ihn nicht auswendig gelernt, sondern angenommen. Danach darf er weitergegeben werden, und die Rückseite der Karte ist genau dafür gemacht.
Sind Affirmationskarten auch etwas für Kinder?
Ja, und zwar früher, als die meisten denken. Kinder haben noch keine Jahre voller „Das kannst du nicht“ hinter sich. Ein Satz, der früh kommt, muss später gegen weniger ankämpfen. Welche Sätze zu welchem Alter passen und warum Teenager eine Karte lieber finden als bekommen, steht in Affirmationskarten für Mädchen: welche Sätze zu welchem Alter passen.
Was ist der Unterschied zu Reflexionskarten?
Eine Affirmationskarte sagt dir etwas. Eine Reflexionskarte fragt dich etwas. „Du bist selbstbewusst“ auf der einen Seite, „Wann warst du zuletzt stolz auf dich?“ auf der anderen. Beides hat seine Zeit: die Affirmation für den Morgen, an dem keine Zeit zum Nachdenken bleibt, die Frage für den Abend, an dem sie da ist. Unser Reflexionskarten-Set stellt 24 solcher Fragen.
Affirmationskarten aus unserem Shop
Das Affirmation Set (26,90 €) enthält 24 quadratische Karten in einer Geschenkbox, mit Sätzen wie „Du bist ein Hoffnungsträger“ und „Du bist voller Schönheit“, und auf jeder Rückseite Platz für eigene Worte. Die 24 Motive ergeben nebeneinander ein zusammenhängendes Bild, und die Karten sind auf der Rückseite nummeriert, für den Fall, dass aus der Schachtel ein Adventskalender wird.
Für eine Mutter: die Affirmationskarten für Mamas (14,90 €), zehn Karten mit neunzehn Sätzen, die letzte Rückseite bleibt frei für den eigenen. Für die Wand: das „You Are“ Poster (14,50 €), das „I Am“ Poster (14,50 €) und das „I Can“ Poster (14,50 €), alle in DIN A3, wenn ein Satz nicht in der Schachtel, sondern im Blick bleiben soll.
Für einen einzelnen Satz per Post: die Postkarte DU BIST GELIEBT (2,00 €) oder FEAR IS A LIAR (2,00 €). Und für die Fragen statt der Sätze das Reflexionskarten-Set (29,90 €) und das Protect your peace Journal (19,90 €).
Und falls du unter den 24 Sätzen keinen findest, der genau passt: Die Rückseite ist frei. Der Satz, den du selbst schreibst, ist der, den du am ehesten glaubst.
Affirmationskarten und Poster mit Zuspruch:
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Protect your peace Journal19,90 €Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19zzgl. VersandLieferzeit: ca. 2-4 Werktage -
Affirmationskarten für Mamas14,90 €Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19zzgl. VersandLieferzeit: ca. 2-4 Werktage -
„I Can“ Poster14,50 €Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19zzgl. VersandLieferzeit: ca. 2-4 Werktage -
„You Are“ Poster14,50 €Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19zzgl. VersandLieferzeit: ca. 2-4 Werktage -
„I Am“ Poster14,50 €Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19zzgl. VersandLieferzeit: ca. 2-4 Werktage -
Reflexionskarten-Set29,90 €Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19zzgl. VersandLieferzeit: ca. 2-4 Werktage -
Affirmation Set: Ermutigungs-Karten26,90 €Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19zzgl. VersandLieferzeit: ca. 2-4 Werktage -
DU BIST GELIEBT POSTKARTE2,00 €Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19zzgl. VersandLieferzeit: ca. 2-4 Werktage
