Wenn jemand stirbt, sind die ersten Tage voller Betrieb. Es wird organisiert, telefoniert und gekocht, und alle sind beschäftigt. Schwierig wird es danach, wenn alle anderen wieder zur Tagesordnung übergehen und die Trauernde mit dem Rest allein bleibt.
Für diese Wochen sind diese drei Karten gedacht. Eine für den Anfang, wenn man noch nicht weiß, was man sagen soll. Eine für die Zeit danach, in der es still geworden ist. Und eine für später, wenn das Leben weitergeht und die Bruchstellen sichtbar bleiben.
Was schreibt man in eine Trauerkarte?
Am besten etwas Konkretes. Ein Satz über den Verstorbenen, den nur du sagen kannst, wiegt mehr als jede Formel, weil er beweist, dass dieser Mensch tatsächlich da gewesen ist. Dazu ein Angebot, das du auch einhalten kannst. Alles Weitere darf ruhig fehlen.
Wann schickt man eine Karte nach einem Todesfall?
In den ersten Tagen und noch einmal später. Direkt nach einem Todesfall bekommt eine Familie viel Post und nimmt das meiste davon kaum wahr. Die Karte, die nach sechs Wochen kommt, wenn alle anderen weitergegangen sind, wird oft die wichtigste von allen.
Welche Worte sollte man in einer Trauerkarte vermeiden?
Alles, was einen Zeitplan enthält. Sätze wie „Die Zeit heilt alle Wunden“ sind freundlich gemeint und bitten insgeheim darum, dass die Trauer bald aufhört. Auch Erklärungen dafür, warum es so kommen musste, helfen niemandem. Was bleibt, ist einfacher: dass du bleibst.
Die drei Karten in diesem Set
- TROST-KARTE, für die ersten Tage, wenn nichts passt
- FÜR DICH DA GRUßKARTE, für die Wochen danach, in denen es still wird
- THE ART OF KINTSUGI POSTKARTE, für später, wenn das Leben weitergeht
Wer solche Karten im Haus hat, schiebt das Schreiben nicht so lange auf, bis es zu spät wirkt. Darin liegt der Sinn eines Sets, weniger im Preis als darin, auf etwas vorbereitet zu sein, worauf sich niemand vorbereiten möchte.
Noch unsicher, was auf die Rückseite soll? Wie schreibe ich eine persönliche Grußkarte? hilft weiter.




